{"id":260,"date":"2016-03-06T12:33:25","date_gmt":"2016-03-06T11:33:25","guid":{"rendered":"http:\/\/bdacht.cooperatio.de\/?p=260"},"modified":"2016-03-06T12:34:14","modified_gmt":"2016-03-06T11:34:14","slug":"draussen-vor-dem-tor","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bdacht.cooperatio.de\/?p=260","title":{"rendered":"Drau\u00dfen vor dem Tor"},"content":{"rendered":"<p><em>Hebr 13,12-14: Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten drau\u00dfen vor dem Tor. So lasst uns nun zu ihm hinausgehen aus dem Lager und seine Schmach tragen. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern<\/em><em> die zuk\u00fcnftige suchen wir.<\/em><\/p>\n<p>Geliebte Gemeinde,<\/p>\n<p>wie h\u00e4tten Sie diese Worte aus dem Hebr\u00e4erbrief vor einem Jahr geh\u00f6rt, am 6.M\u00e4rz 2015? <em>\u201eSo lasst uns nun zu ihm hinausgehen aus dem Lager&#8230;Wir haben hier keine bleibende Stadt\u201c<\/em> \u2013 h\u00e4tten Sie am 6.M\u00e4rz 2015 bei solchen Worten die Menschen vor Augen gehabt, die in Syrien \u2013 damals schon \u2013keine bleibende Stadt hatten, die im Libanon \u2013 damals schon \u2013 ihr Leben in Lagern fristeten?<\/p>\n<p>Ich gebe zu, ich h\u00e4tte diese Menschen nie und nimmer am 6.M\u00e4rz 2015 vor Augen gehabt. Am 6.M\u00e4rz 2016, heute, habe ich sie vor Augen.<!--more--><\/p>\n<p>Sie sind auch nicht mehr zu \u00fcbersehen, in unseren Stra\u00dfen und Gassen. Und es ist nicht mehr zu \u00fcberh\u00f6ren, wie um ihr Dasein in unserem Land gestritten wird, in den B\u00fcros, in den Vereinen, in den Feuilletons unserer Zeitungen, spaltend, vorwurfsvoll und mitunter bitterb\u00f6se.<\/p>\n<p>Aber ich habe auch anderes vor Augen, wenn ich heute, am 6.M\u00e4rz 2016, die Worte aus dem Hebr\u00e4erbrief lese.<\/p>\n<p>Ich habe das Lager vor Augen, f\u00fcr das unsere Stadt weltweit ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigt ist, das einmal <em>\u201edrau\u00dfen vor dem Tor\u201c<\/em> stand. Drau\u00dfen vor dem Tor, dort, wo schon immer die gesammelt, bestraft und beseitigt wurden, welche die innere Ordnung derer bedrohten oder zu bedrohen schienen, die sich eben innerhalb des Tores aufhielten, innerhalb der Stadt mit ihrem jeweiligen Recht und ihrer jeweiligen Ordnung.<\/p>\n<p>Damit die Ordnung und das Recht der Stadt bleibt, hat es die Rechtsprechung drau\u00dfen vor dem Tor schon immer gebraucht. Sie setzt das Stadtrecht ein ums andere Mal erneut in Kraft, indem sie urteilt und straft \u2013 und wenn die Rechtsprechung gut ist, dann wird durch sie kenntlich, wo das aktuelle Stadtrecht verbesserungsw\u00fcrdig ist im Sinne seiner B\u00fcrger. Drau\u00dfen vor dem Tore n\u00e4mlich wird oft erst sichtbar, wo das Recht in der Stadt an die Grenzen seiner Menschlichkeit st\u00f6\u00dft.<\/p>\n<p>Drau\u00dfen vor dem Tor, das hei\u00dft zumeist bei den randst\u00e4ndigen Existenzen oder bei denen, die sich an den Grenzen bewegen. Die alttestamentliche Ermahnung, dass die Waisen und Witwen, die Armen und Fremden durch das Stadtrecht zu sch\u00fctzen seien, weist genau darauf hin, dass bei denen am Rande das jeweilige Stadtrecht vor seinem Lackmustest steht.<\/p>\n<p>Das gilt auch f\u00fcr die Frage, wer denn \u00fcberhaupt als B\u00fcrger zur Stadt z\u00e4hlt und damit in den Genuss des Stadtrechts \u00fcberhaupt kommt. Und da sind wir bei unserem Lager. Denn das konnte nur so effektiv betrieben werden, weil den Insassen des Lagers ihre B\u00fcrgerrechte vorenthalten wurden, ja, sie per definitionem nicht mehr als B\u00fcrger mit Rechten galten, sondern als Verf\u00fcgungsmasse der Staatsgewalt. Und als Verf\u00fcgungsmasse spielt es keine Rolle mehr, wie man behandelt wird. Der Entmenschlichung geht immer die Entrechtung voraus.<\/p>\n<p>So deutet das, was ich hier beschreibe, auch auf die Unvollkommenheit des Stadtrechts und der dazu geh\u00f6rigen Rechtsprechung drau\u00dfen vor dem Tor hin. Entscheidend ist, wer in den Genuss dieses Stadtrechts kommen darf \u2013 und noch jede menschliche Stadt, auch das ewige Rom und auch das heilige Jerusalem setzt hier seine klaren Grenzen. Es gibt B\u00fcrger und es gibt andere.<\/p>\n<p>Und doch ist es das Bestm\u00f6gliche, was wir haben in dieser Zeit. Man kann froh und dankbar sein, in einer Stadt zu leben als B\u00fcrger mit Rechten. Wer auf der Flucht ist oder in Lagern lebt, in denen andere sie nach ihrem Recht \u2013 und das hei\u00dft oft genug: nach ihren Interessen, sogar nach ihrem Gutd\u00fcnken verwalten, der kann diese Freude kaum teilen.<\/p>\n<p><em>Wir haben hier keine bleibende Stadt.<\/em><\/p>\n<p>Ich habe auch vor Augen, dass ein ganzer Stadtteil im Osten unserer Stadt vor etwa 70 Jahren von Menschen besiedelt wurde, die etwas mit diesen Worten sehr wohl anzufangen wussten: Denn ihre Heimatstatt hatten sie als Bleibe verloren. Entweder lag sie in Schutt und Asche oder sie durften dort nicht mehr bleiben. Ironischerweise landeten sie hier in Dachau zuerst in dem Lager <em>\u201edrau\u00dfen vor dem Tore\u201c<\/em>, bevor man ihnen einen Stadtteil baute.<\/p>\n<p>Wie viele ihrer Nachkommen wohl heute hier sitzen? Und wie viele der Nachkommen dieser Nachkommen wohl noch hier sitzen werden \u2013 oder doch eben ganz woanders, wegen der Arbeit, wegen der Liebe, wegen des Geldbeutels, der f\u00fcr Dachau zu schmal geworden ist&#8230;? Werden sie dann als B\u00fcrger einer Stadt leben oder auf der Flucht sein, vor was auch immer, oder in einem Lager landen?<\/p>\n<p><em>Wir haben hier keine bleibende Stadt.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>H\u00f6ren wir nur diesen Satz aus dem Hebr\u00e4er, dann m\u00fcsste uns zunehmend unwohl werden angesichts dessen, was dieser Satz aussagt: dass eben nichts bleibt, wie es war \u2013 und dass wir nicht wissen, nicht wirklich wissen, wie es wird, trotz all der Pl\u00e4ne, Vorsorge- und Vorsichtsma\u00dfnahmen, all der Ordnung und des Rechts, welches wir f\u00fcr unsere St\u00e4dte und damit f\u00fcr uns geschaffen haben und welches wir mit unserer Rechtsprechung vor dem Tore in Kraft halten.<\/p>\n<p>Es gibt Kr\u00e4fte, die sind m\u00e4chtiger als all das, was wir planen und tun und ordnen. Das wissen wir heute noch viel besser als am 6.M\u00e4rz 2015, weil wir uns heute wieder neu und anders erinnern an die Zeiten, in denen unsere St\u00e4dte in Unordnung geraten sind, zerbombt und zerst\u00f6rt, zum Teil entv\u00f6lkert, zum Teil bev\u00f6lkert von Menschen, die auf der Flucht hierher gerieten.<\/p>\n<p>\u201eJaja\u201c, k\u00f6nnte man nun sagen, \u201edas mag so sein, aber wir wissen doch eigentlich alle: nichts ist so best\u00e4ndig wie der Wandel.\u201c Wer so spricht, der hat wahrscheinlich im Wandel nichts zu verlieren oder meint, nichts zu verlieren zu haben.<\/p>\n<p>In den Ohren derer, die der \u00dcberzeugung sind, dass sie zu den Verlierern z\u00e4hlen werden, kann so etwas nur abgr\u00fcndig zynisch klingen. Kein Wunder, dass sie im Dunkeln der Nacht oder in den Dark Rooms des Internets, auf der Stra\u00dfe und an den Stammtischen zum Widerstand blasen. Wer verliert schon gerne?<\/p>\n<p>Und doch muss man sich ob dieser Geschehnisse nicht nur sorgen. Man muss auch hier die Frage nach dem Recht stellen. Denn in den Dark Rooms, auf der Stra\u00dfe und an den Stammtischen wird verbale Lynchjustiz betrieben, bis im Dunkeln H\u00e4user brennen, weil man in der Stadt diejenigen nicht haben will, die hier doch nicht hingeh\u00f6ren, zumindest nicht als B\u00fcrger. H\u00f6chstens drau\u00dfen vor dem Tore, im Lager, da k\u00f6nnten sie bleiben. Da kann man sie verwalten, nach eigenen Interessen. Fakten per Gewalt schaffen \u2013 kann das im Sinne eines Rechtsstaats sein?<\/p>\n<p>Und zur Sicherheit werden in Europa Z\u00e4une hochgezogen um unsere St\u00e4dte herum \u2013 mit der Folge, dass wir uns selbst in einem einzigen gro\u00dfen Lager einrichten. Denn was ist ein Lager anderes als ein Ort, der von Z\u00e4unen umgeben ist?<\/p>\n<p><em>Wir haben hier keine bleibende Stadt.<\/em><\/p>\n<p>Wie nahe, so denke ich, sind uns doch diese Worte aus dem Hebr\u00e4erbrief geworden, heute, am 6.M\u00e4rz 2016. Wohl so nahe wie denen, die sie zum ersten Mal zu h\u00f6ren bekamen.<\/p>\n<p>Besorgnis, Ratlosigkeit, Angst um die Zukunft pr\u00e4gten das Denken, das F\u00fchlen, das Glauben dieser Gemeinde. Denn nicht ohne Grund ist der Hebr\u00e4er voller Ermutigungsformeln, hebt an und fordert auf, zu glauben, zu hoffen, sich zu gedulden. Eine Variante des \u201eWir schaffen das!\u201c in neutestamentlicher Zeit?<\/p>\n<p>H\u00f6ren wir noch einmal die Worte des Hebr\u00e4er im Zusammenhang:<\/p>\n<p><em>Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten drau\u00dfen vor dem Tor. So lasst uns nun zu ihm hinausgehen aus dem Lager und seine Schmach tragen. Denn <strong>wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern<\/strong><\/em><em> <strong>die zuk\u00fcnftige suchen wir.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Der Hebr\u00e4erbrief verliert sich offensichtlich nicht in Motivationssprech. Im Gegenteil: er m\u00f6chte das Fundament des Glaubens vor Augen f\u00fchren, auf dessen Basis die Gemeinde steht und auf dessen Basis sie auch \u2013 glaubend, hoffend, mit Geduld \u2013 in die Bewegung kommt, von der hier gesprochen wird: die Bewegung hin zu der zuk\u00fcnftigen Stadt.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst zum Fundament: Der Hebr\u00e4er sagt nicht: \u201eWir schaffen das.\u201c Er sagt vielmehr in seiner vom Opferkultus gepr\u00e4gten Formelsprache: \u201eEs ist vollbracht.\u201c Es ist vollbracht, dass ihr gewiss sein d\u00fcrft, dass euer Leben nicht verloren geht, dass ihr im Gegenteil ein unverbr\u00fcchliches B\u00fcrgerrecht habt, nicht hier auf Erden, aber in der himmlischen Heimstadt, bei Gott. Dort d\u00fcrft ihr wahrhaft zuhause sein, egal, ob ihr hier ein Zuhause habt oder heimatlos geworden seid, euch auf der Flucht oder im Lager befindet.<\/p>\n<p>Es gibt sie, diese himmlische Stadt mit B\u00fcrgerrechten, die vom Richter der endg\u00fcltigen Rechtsprechung, von Gott selbst verb\u00fcrgt ist. Und der Zugang zu dieser himmlischen Stadt ist euch er\u00f6ffnet durch das, was geschah drau\u00dfen vor dem Tor, durch den, den sie kreuzigten und damit so offensichtlich seiner B\u00fcrgerrechte enthoben. Gott selbst hat ihn jedoch erneut ins Recht gesetzt und damit die ins Unrecht gesetzt, die ihn entrechten wollten. Ja, noch viel mehr. Er hat uns durch ihn ins Recht gesetzt. Seither sind unsere B\u00fcrgerrechte in der himmlischen Stadt unverbr\u00fcchlich in ihm gesichert.<\/p>\n<p>Mit anderen Worten: ihr seid in Sicherheit, f\u00fcrchtet euch nicht \u2013selbst wenn ihr Angst habt, eure Rechte k\u00f6nnten beschnitten werden und euer derzeitiges Leben in Gefahr seht, selbst wenn euch eure Rechte schon genommen wurden und ihr wie Lagerinsassen verwaltet werdet, gar auf der Flucht seid, selbst wenn ihr selbst rechtsbr\u00fcchig geworden seid und eine gerechte Strafe f\u00fcrchtet \u2013 so f\u00fcrchtet euch doch nicht. Denn eure Zukunft als B\u00fcrger der himmlischen Stadt ist gesichert.<\/p>\n<p>Dem Hebr\u00e4er ist dieser Punkt sehr wichtig. Denn die Furcht ist das, was uns nach Scheinsicherheiten Ausschau halten l\u00e4sst, nach St\u00e4dten, die uns nur eine gewisse Zeit Schutz bieten, an deren Grenzen wir dann doch sto\u00dfen, und die wir dennoch mit Z\u00e4hnen und Klauen verteidigen gegen andere, gegen Eindringlinge und Feinde, gegen Rechtsbrecher und Unfriedenstifter. Im St\u00e4dtebauen, St\u00e4dteaufsuchen und St\u00e4dteverteidigen sind wir alle gut.<\/p>\n<p>St\u00e4dte werden um Ideologien und Weltanschauungen gebaut, um Familiengeschichten und v\u00f6lkische Mythen, um Berufsgruppen und Parteiabzeichen, um Marken und Vereine, um Riten und Bekenntnisse \u2013 um nur einige zu nennen. Und all diese St\u00e4dte, sie werden nicht bleiben \u2013 trotz unseres Engagements.<\/p>\n<p>Und weil diese nicht bleiben, ist es dem Hebr\u00e4er so wichtig, zum Aufbruch aufzurufen: F\u00fcrchtet euch nicht, sondern macht euch auf nach der <em>zuk\u00fcnftigen <\/em>Stadt, die bleibt. F\u00fchrt euch vor Augen: durch Jesus Christus seid ihr schon jetzt eine Kolonie von Himmelsb\u00fcrgern, hier, die ihr sitzt in diesem Gottesdienst. Das ist das, was bleibt.<\/p>\n<p>Nicht die B\u00fcrgerschaft von Dachau, nicht die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, nicht die Mitgliedschaft im ASV oder TSV, nicht die Mitgliedschaft in CSU oder SPD, nicht einmal die Mitgliedschaft in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.<\/p>\n<p>Die himmlische Stadt ist viel gr\u00f6\u00dfer, viel weltumspannender. Denn der B\u00fcrgermeister dieser Stadt ist der Sch\u00f6pfer des Himmels und der Erde. Und stellt euch vor: ihr habt dort ein B\u00fcrgerrecht. Aber ihr seid dort noch nicht angekommen, eben auf dem Weg zu dieser Stadt.<\/p>\n<p>Seid ihr auf dem Weg, noch? Oder ist diese zuk\u00fcnftige Stadt f\u00fcr euch kein Ziel mehr? Seid ihr euch noch gar nicht klar, dass dort eure eigentliche Heimatstadt ist? Aber was hei\u00dft es, diesen Aufbruch zu wagen, sich auf den Weg zu machen? Alles hinter sich abzubrechen, die vorhandenen St\u00e4dte zu verlassen, ohne R\u00fccksicht auf Verluste?<\/p>\n<p><em>So lasst uns nun zu ihm hinausgehen aus dem Lager und seine Schmach tragen.<\/em><\/p>\n<p>Das klingt nicht danach, alle Br\u00fccken abzubrechen. Aber es klingt danach, sich vor die Tore der St\u00e4dte zu begeben, dort, wo Recht gesprochen wurde und wird, an die R\u00e4nder zu gehen, um klarer zu sehen, was Unrecht und was Recht ist am Recht unserer St\u00e4dte, dadurch die Not erkennen und teilen zu lernen, die dort am Rande herrscht, um dann ein besseres Recht in unseren St\u00e4dten einfordern zu k\u00f6nnen \u2013 und in all dem das eigene himmlisches B\u00fcrgerrecht zu erproben, das \u201eF\u00fcrchtet euch nicht!\u201c glauben zu lernen, zu entdecken, das uns das Kreuz Jesu tr\u00e4gt in dem Kreuz, das wir dort drau\u00dfen vor den Toren zu tragen bereit sind.<\/p>\n<p>Was das hei\u00dfen kann? Wilhelm Willms, der als Pfarrer und Dichter mit denen am Rande der Stadt lebte, hat in seinen \u201eAnweisungen zur Auferstehung\u201c folgende Worte gew\u00e4hlt:<\/p>\n<p>glaube nicht an jerusalem<\/p>\n<p>nicht an rom<\/p>\n<p>nicht an moskau<\/p>\n<p>nicht an peking<\/p>\n<p>und nicht an washington<\/p>\n<p>nicht an oben<\/p>\n<p>geh nach emmaus an den rand<\/p>\n<p>unterwegs werden dir im gespr\u00e4ch<\/p>\n<p>die augen aufgehen<\/p>\n<p>(&#8230;)<\/p>\n<p>geh weit voraus<\/p>\n<p>und habe keine sorge<\/p>\n<p>sie k\u00f6nnten nicht mitkommen<\/p>\n<p>nicht nachkommen<\/p>\n<p>streu krumen hinter dich<\/p>\n<p>mach alle ostergeschichten wahr<\/p>\n<p>und frage nicht ob sie wahr sind<\/p>\n<p>probier sie aus<\/p>\n<p>ob sie auf dich passen<\/p>\n<p>sie passen auf dich<\/p>\n<p>sie sind keine totengeschichten<\/p>\n<p>probier sie<\/p>\n<p>dann wirst du sehen<\/p>\n<p>es sind wahrsagegeschichten.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(Predigt, gehalten in der Friedenskirche Dachau an L\u00e4tare 2016)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hebr 13,12-14: Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten drau\u00dfen vor dem Tor. 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