Gerade mal ein Gebet weg

Philipper 4.4-7: Freut euch im Herrn allezeit. Und immer wieder will ich es sagen: Freut euch! Laßt alle eure Menschen eure Zartheit erfahren. Der Herr ist nahe. Sorgt euch um nichts, sondern worum ihr zu bitten habt, das lasst in Gebet und Fürbitte mit Dank vor Gott kommen. Und Gottes Friede, der weiter reicht als alle Vernunft, halte die Wacht über eure Herzen und Gedanken in Christus Jesus.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Sorgt euch um nichts!“ So schreibt’s der Apostel Paulus seiner Gemeinde in Philippi. „Mach dir mal keine Sorgen!“ So sagt man’s ja manchmal – beruhigend, besänftigend, vielleicht auch, weil man nicht belästigt werden möchte. Eines anderen Sorgen, seien wir ehrlich, können auch richtig nerven, gerade wenn man selbst mit eigenen Sorgen genug zu tun hat. Weiterlesen

Den Bruder, die Schwester im Blick behalten – auch im Streit

Liebe AEU-Mitglieder, liebe Gäste,

Kaum zu glauben, aber mit dieser Veranstaltung neigt sich unsere Reihe mit Referenten zum Jahresthema „Freiheit und Verantwortung“ dem Ende zu. Ich habe im Laufe des Jahres immer wieder versucht, auf dieses unser Jahresmotto unter einem jeweils anderen Gesichtspunkt Bezug zu nehmen. Heute – und da bietet sich der Kontext der Jahreslosung an – möchte ich ein paar Gedanken zu der Frage „Christlicher Freiheit in christlicher Gemeinschaft“ entfalten. Hören wir aber zuerst die Verse aus dem Römerbrief, die uns dabei anleiten (Römer 15,1-7):

Wir aber, die wir stark sind, sollen das Unvermögen der Schwachen tragen und nicht Gefallen an uns selber haben. Jeder von uns lebe so, dass er seinem Nächsten gefalle zum Guten und zur Erbauung. Denn auch Christus hatte nicht an sich selbst Gefallen, sondern wie geschrieben steht (Psalm 69,10): »Die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen.« Denn was zuvor geschrieben ist, das ist uns zur Lehre geschrieben, damit wir durch Geduld und den Trost der Schrift Hoffnung haben. Der Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, Christus Jesus gemäß,damit ihr einmütig mit einem Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus. Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.

Es ist sehr hilfreich, diese Worte vor dem Hintergrund der spezifischen Konfliktlinien zu hören, mit der Paulus zeit seines Lebens als Apostel zu tun hatte Weiterlesen